ERFOLGREICH DATEN – WISSENSCHAFTLICHE PERSPEKTIVE

Wie man Dating erfolgreich bestreitet – aus wissenschaftlicher Perspektive
Trotz aller wissenschaftlichen Fortschritte gelten Liebe und romantische Beziehung immer noch als Mysterium. Dennoch suchen viele Menschen online auf Dating-Seiten nach einem Partner, weil dort passende Kandidaten nach bestimmten Kriterien ausgefiltert werden.
Doch wie weit kann die Wissenschaft Singles im 21. Jahrhundert tatsächlich zum Dating-Erfolg verhelfen?
Inhaltsverzeichnis
Helfen wissenschaftliche Methoden beim Dating?
Natürlich muss bei der Partnersuche durchaus das Gefühl stimmen: Wo es nicht funkt, kann schließlich auch keine Verbindung entstehen. Doch eben jene Gefühle untersuchen Psychologen, Biologen und Neurologen seit geraumer Zeit.
Und sie stellen fest: Die meisten Emotionen und partnerschaftlichen Bindungen, aber auch erotische Abschweifungen und Abenteuer sind wissenschaftlich sehr gut erklärbar.
Beispiel 1: genetisches Gegenstück
Es wurde hinreichend belegt, dass Menschen vor allem nach dem genetischen Gegenstück suchen. Ein unterschiedliches chemisches Profil der Hormone Testosteron, Östrogen, Serotonin und Dopamin führt zu größtmöglicher Anziehung.
Es gibt mittlerweile sogar schon Dating-Portale, die damit werben, über Basisinformationen aus DNA und Immunsystem ihrer User den entsprechend passenden Partner vermitteln zu können.
Beispiel 2: soziales Gegenstück
Auf der anderen Seite haben Sozialwissenschaftler hinreichend bewiesen, dass gleiche Interessen, gleiche soziale Schichten oder Bildungsabschlüsse ebenfalls die Wahrscheinlichkeit einer erfolgreichen Partnerschaft steigern.
Es mag also eine gute Mischung sein aus „Gegenteile ziehen sich an“ und „Gleich und Gleich gesellt sich gern“.
Wissenschaftlich belegte Dating-Tipps
Tatschmi erhebt beispielsweise regelmäßig Umfragen und Statistiken zum Thema Dating, die für eine wissenschaftliche Arbeit herangezogen werden können.
Nun zu den Tipps für erfolgreiches Dating:
1. So viele Personen so oft wie möglich treffen
Dieser Tipp mag vielen, vor allem romantischeren Menschen vielleicht ein wenig plump erscheinen. Doch die Wissenschaft spricht hier eine klare Sprache: Die Wahrscheinlichkeit, einen passenden Partner zu treffen, steigt einfach mit der Anzahl an Dates und mit der Anzahl der KandidatInnen.
Einfache Mathematik
So trocken und stumpf das auch klingen mag, dahinter steckt einfache Mathematik. Je mehr potenzielle Partner oder Partnerinnen man trifft und besser kennenlernt, desto eher hat man die Chance, eines Tages den Richtigen oder die Richtige zu treffen.
Der Traumpartner kann also sehr wohl gefunden werden, aber er mag gut ausgewählt und kennengelernt werden, bevor man sich bindet.
Ewiger Perfektionismus
Aller Mathematik zum Trotz: Wer sich schnell sicher ist, dass er oder sie den Richtigen oder die Richtige gefunden hat, sollte dazu stehen. Denn allzu häufig vermiesen übermäßig perfektionistische Maßstäbe in Zeiten von Online-Dating die Partnersuche.
2. Spaß haben und die Zeit genießen
Das mag vielleicht für viele Singles selbstverständlich sein. Doch gerade in diesen digitalisierten Zeiten, in denen häufig der Umgang mit fremden Menschen gemieden wird, tun sich Singles schwer. Ängste und Zweifel stehen oft an der Tagesordnung, wenn man es zu einem Date geschafft hat.
Doch es ist wissenschaftlich belegt: Menschen sind empathisch und fühlen auch das, was die Menschen in ihrer Umgebung fühlen (dies gilt besonders für Frauen). Wer also wie ein Druckkochtopf voller Angst zu einem Date kommt, muss sich nicht wundern, wenn der Gegenüber sich unwohl fühlt.
Bleib mal locker
Denn spätestens, wenn es zu zweit nicht möglich ist, aufzulockern und zu entspannen, stehen die Zeichen für ein langfristiges Miteinander leider nicht gut.
Deshalb sollten alle Singles ihre Dates auch tatsächlich genießen. Nur wenn sich beide Personen wohlfühlen und Spaß miteinander haben, kann letzten Endes auch etwas daraus werden. Schließlich gehören zur Liebe immer zwei.
3. Nicht zu schüchtern sein!
Passend zum Spaß bei einem Date gilt natürlich auch diese Regel: Man sollte auf keinen Fall zu schüchtern sein. Ein wenig Zurückhaltung mag zwar interessant oder anziehend wirken. Doch wer sich in seinem sprichwörtlichen Schneckenhaus versteckt, wird schnell von der Liste potenzieller Partner gestrichen.
Natürlich muss hinter dieser Offenheit während eines Dates auch eine gewisse Persönlichkeit stecken. Wer größere Probleme damit hat, sich selbst zu zeigen und mit dem anderen offen zu kommunizieren, sollte Persönlichkeitsentwicklung in Betracht ziehen. So lassen sich soziale Fähigkeiten und das eigene Selbstwertgefühl langfristig steigern.
4. Mach dir die Nervosität zu Nutzen
Auch wenn Angst und übermäßige Schüchternheit garantiert nicht zum Erfolg fühlen, kann man sich an einem Date die Nervosität zu Nutzen machen.
Wissenschaftlich ist Nervosität vor allem Anspannung: Der Puls schießt in die Höhe, das Blut zirkuliert schneller. Adrenalin wird ausgeschüttet.
Die positive Nervosität
Doch genau diese Dinge passieren auch, wenn Menschen intim miteinander werden. Rein körperlich gibt es also nur kleine Unterschiede zwischen Nervosität vor dem ersten Date und erotischem Kribbeln, bevor man miteinander schläft. Deshalb ist es auch hier hilfreich, das Gefühl zu genießen und nicht abzulehnen.
Eisbrecher Humor
Wer es dann schafft, seine Fehler und Macken mit Humor zu nehmen, macht sich sympathisch.
Zusätzlich gilt außerdem wieder: Nervosität spüren beide. Das sollte man vor einem Date im Hinterkopf behalten. Am besten geht man offen mit seinen Emotionen um und findet so miteinander einen Weg – heraus aus der Nervosität und hinein ins aufregende Kribbeln.
5. Dates am besten zur Cocktail Hour
Als sogenannte Cocktail Hour bezeichnet man im Englischen den Feierabend zwischen 16 und 18 Uhr. Aus wissenschaftlicher Sicht ist das die beste Uhrzeit für ein erfolgreiches Date. Denn alle möglichen Freizeitaktivitäten, Bars und Cafés sind zu dieser Zeit gut besucht. Das lockert die Atmosphäre und nimmt den Druck.
Und es heißt schließlich nicht umsonst Cocktail Hour: Um diese Uhrzeit kann man gemeinsam bestens mit einem guten Glas Wein oder einem leckeren Cocktail anstoßen.
Außerdem ist später Nachmittag nicht gleich Abend. Sollte das Date weniger gut laufen, hat man immer noch Zeit für einen entspannten Abend zu Hause oder mit Freunden. Und sollte es gut laufen, bleibt mehr als genug Zeit, um in Ruhe eine schöne Zeit miteinander zu verbringen.
Fazit
Also eigentlich ist es einfach: Auch die Wissenschaft hat belegt, dass zahlreiche Dates den Erfolg von Singles steigern.
Zusätzlich hilft der richtige Umgang mit Ängsten sowie Offenheit und Ehrlichkeit, einen passenden Partner zu finden – oder ordentlich Spaß miteinander zu haben.
Und egal, was man sucht: Die Zeit möchte genossen werden.
Weitere interessante Beiträge